Die globale Corona-Situation bleibt auch 2025 ein bedeutender Faktor bei Reiseentscheidungen. Während viele Länder das Infektionsgeschehen weitgehend unter Kontrolle haben, gelten einige Regionen weiterhin als Hotspots. Besonders Südostasien, Teile Südamerikas und einzelne Ballungsräume in Europa verzeichnen noch höhere Fallzahlen und strengere Einreiseregeln.
Trotz der besseren Pandemielage weltweit prüfen Regierungen und Gesundheitsbehörden regelmäßig neue Risiko-Einschätzungen. Diese Bewertungen beeinflussen, welche Länder auf den Listen der Reisewarnungen stehen und wo sich Tourismus bereits erholt. In beliebten Reiseländern wie Spanien, Thailand oder den USA schwankt die Lage weiterhin, was flexible Planung erforderlich macht.
Wer auf Reisen nicht verzichten möchte, achtet stärker auf die aktuellen Maßnahmen und Trends. Viele Touristinnen und Touristen informieren sich über Hygienebestimmungen, Impfanforderungen und regionale Gesundheitsstrategien, um sicher unterwegs zu sein. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass verantwortungsbewusstes Reisen auch in Zeiten wechselnder Corona-Bedingungen möglich bleibt.
Aktuelle globale Corona-Entwicklung
Die weltweite Corona-Lage hat sich deutlich stabilisiert, bleibt aber regional unterschiedlich. Während viele Länder keine hohen Infektionsraten mehr verzeichnen, melden einige Staaten erneut steigende Zahlen und saisonale Anstiege, besonders in dicht besiedelten Regionen und Ländern mit begrenzter Impfcoverage.
Überblick über Infektionszahlen
Nach Angaben internationaler Datenplattformen wie der WHO und nationalen Statistikämter liegt die Zahl der bestätigten COVID-19-Fälle inzwischen bei über 675 Millionen weltweit. Die Meldeaktivität hat seit dem Ende vieler nationaler Notlagen abgenommen, wodurch Vergleichswerte schwieriger zu interpretieren sind.
Einige Länder, darunter die Vereinigten Staaten, Brasilien und Indien, führen weiterhin die Fallzahlenstatistik an. Neue Varianten zeigen meist geringere Krankheitsverläufe, können aber regionale Ausbrüche begünstigen.
| Land / Region | Geschätzte Gesamtfälle | Impfquote (vollständig) |
|---|---|---|
| USA | >103 Mio. | ca. 70 % |
| Indien | >45 Mio. | ca. 67 % |
| Brasilien | >38 Mio. | ca. 83 % |
| Europa (gesamt) | >250 Mio. | >75 % |
Hohe Impfquoten und besser entwickelte Gesundheitssysteme wirken sich weiterhin dämpfend auf Sterberaten aus.
Kontinente mit erhöhtem Risiko
Das Risiko neuer Ansteckungswellen ist regional unterschiedlich. Asien und Südamerika verzeichnen in einzelnen Ländern wieder steigende Werte, besonders dort, wo neue Virusvarianten zirkulieren oder Impfkampagnen stagniert sind.
In Afrika bleibt die Datenlage teils lückenhaft. Einige Staaten melden jedoch weiterhin Nachweise von COVID-19-Fällen in Ballungsgebieten. Reiseverkehr, geringe Testkapazitäten und eingeschränkter Zugang zu Auffrischungsimpfungen beeinflussen die Situation erheblich.
Europa beobachtet saisonale Anstiege, besonders in den Wintermonaten. Experten führen dies auf Indoor-Aktivitäten und sinkenden Immunschutz zurück. In Nordamerika bleibt das Infektionsgeschehen unter Kontrolle, doch Krankenhäuser bereiten sich auf erneute Belastungen in der Grippesaison vor.
Verlauf der Pandemie weltweit
Die Pandemie hat unterschiedliche Phasen durchlaufen: von der raschen Ausbreitung 2020 über Delta- und Omikron-Wellen bis zum Übergang in eine endemische Lage. Viele Staaten hoben inzwischen fast alle Einschränkungen auf.
WHO-Daten zeigen, dass Todesfälle und schwere Verläufe weltweit deutlich zurückgegangen sind. Dennoch führen einzelne Virusmutationen weiterhin zu lokal begrenzten Ausbrüchen.
Der Fokus liegt zunehmend auf Langzeitfolgen (Long COVID) und dem Schutz vulnerabler Gruppen. Gesundheitssysteme passen sich an ein dauerhaft niedriges, aber fortbestehendes Infektionsniveau an. Internationale Kooperationen bleiben entscheidend, um neue Varianten frühzeitig zu erkennen und Impfstoffe anzupassen.
Bestehende Hotspots weltweit
Mehrere Länder verzeichnen weiterhin hohe COVID-19-Fallzahlen, während andere regionale Cluster nur zeitweise aufflammen. Unterschiede in Impfquote, Teststrategie und Gesundheitsinfrastruktur bestimmen weitgehend, wie stark einzelne Gebiete betroffen bleiben.
Länder mit hoher Infektionsrate
Die Vereinigten Staaten, Brasilien und Indien melden seit längerer Zeit hohe Fallzahlen im internationalen Vergleich. Diese Staaten verzeichnen große Bevölkerungsteile mit eingeschränktem Zugang zu Gesundheitsdiensten, was die Stabilisierung erschwert.
Auch Regionen in Südostasien und Osteuropa zeigen wiederkehrende Anstiege. Besonders in Ländern mit niedriger Impfquote bleibt das Risiko erneuter Ausbrüche hoch. Die Kombination aus saisonalen Infektionswellen und neuen Virusvarianten führt dort regelmäßig zu Belastung der Krankenhäuser.
| Land / Region | Impfquote (geschätzt) | Infektionslage 2025 | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| USA | ca. 75 % | stabil hoch | Viele regionale Unterschiede |
| Brasilien | ca. 70 % | anhaltend hohe Fallzahlen | Ungleich verteilte Gesundheitsversorgung |
| Indien | ca. 65 % | lokal stark schwankend | Hohe urbane Fallzahlen |
| Türkei | ca. 60 % | zunehmende Neuinfektionen | Städtische Cluster |
Diese Länder gelten weiterhin als Pandemie-Hotspots, auch wenn großflächige Lockdowns weitgehend beendet sind.
Regionale Unterschiede in der Hotspot-Entwicklung
Die Entwicklung der Hotspots folgt keiner einheitlichen Richtung. In Europa zeigt sich ein Nord-Süd-Gefälle: Nordeuropa meldet vergleichsweise stabile Zahlen, während Süd- und Mitteleuropa vereinzelt Zuwächse verzeichnen.
In Afrika variieren die Zahlen deutlich. Einige Staaten profitieren von jüngeren Bevölkerungsstrukturen, während andere wegen begrenzter Datenlage Schwierigkeiten haben, Ausbrüche genau zu erfassen. In Lateinamerika bleiben Ballungsräume ein Hauptrisiko, vor allem dort, wo soziale Distanzierung schwer umsetzbar ist.
Ein klarer Trend zeigt sich in urbanen Zentren mit dichtem Verkehr, Tourismus und wirtschaftlicher Aktivität. Diese Orte bleiben besonders anfällig für Wiederanstiege, obwohl viele Länder inzwischen über verbesserte Test- und Meldesysteme verfügen.
Trends bei neuen Ausbrüchen
Neue Ausbrüche konzentrieren sich zunehmend auf lokalisierte Cluster statt landesweite Wellen. Häufig entsteht ein Anstieg nach Feiertagen, Großveranstaltungen oder Reisespitzen. Länder mit konsequenter Teststrategie erkennen solche Entwicklungen schneller und isolieren betroffene Regionen frühzeitig.
Ein relevanter Trend ist die Zunahme saisonaler Schwankungen. In den kälteren Monaten steigen Infektionen deutlich stärker, während wärmere Perioden Entlastung bringen. Diese Muster erinnern an die Entwicklung anderer Atemwegserkrankungen.
Auch die Virusvarianten spielen weiterhin eine Rolle. Anpassungen der Impfstoffe helfen, schwere Verläufe zu begrenzen. Dennoch bleibt die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen in stark frequentierten Städten bestehen, insbesondere an internationalen Verkehrsknotenpunkten.
Reisebeschränkungen und Warnungen
Internationale Reisen bleiben von unterschiedlichen Regeln und behördlichen Einstufungen abhängig. Sicherheits- und Gesundheitslagen verändern sich schnell, wodurch Informationsquellen wie das Auswärtige Amt oder internationale Gesundheitsbehörden entscheidend sind, um aktuelle Entwicklungen zu verstehen.
Aktuelle Reisewarnungen
Das Auswärtige Amt veröffentlicht regelmäßig Reisewarnungen für Länder und Regionen, in denen ein erhöhtes Risiko für Gesundheit oder Sicherheit besteht. Diese Warnungen berücksichtigen politische Instabilität, Naturkatastrophen und weiterhin bestehende gesundheitliche Risiken durch COVID-19.
Länder wie Teile Südostasiens und Afrikas stehen weiterhin unter verschärfter Beobachtung, insbesondere dort, wo medizinische Versorgung begrenzt bleibt. Neben Deutschland pflegen auch Österreichs Außenministerium (BMEIA) und Organisationen wie der ADAC eigene Listen, die sich häufig an ähnlichen Kriterien orientieren.
Eine Reisewarnung bedeutet nicht automatisch ein Einreiseverbot, wirkt sich aber auf Versicherungsleistungen aus. Reisende sollten die Warnstufen – etwa „Hinweis“, „Teilverzicht“, „Reisewarnung“ – beachten.
| Warnstufe | Bedeutung | Empfehlung |
|---|---|---|
| Reisehinweis | Erhöhte Aufmerksamkeit empfohlen | Lokale Nachrichten verfolgen |
| Teilreisewarnung | Risiko in bestimmten Regionen | Reisen nur mit Vorsicht |
| Reisewarnung | Ernsthafte Gefährdung der Sicherheit | Von Reisen dringend absehen |
Einschränkungen bei der Ein- und Ausreise
Viele Länder haben ihre Pandemieregeln deutlich gelockert, doch einige halten noch an ausgewählten Gesundheitsmaßnahmen fest. In Teilen Asiens, darunter China, gelten für bestimmte Regionen weiterhin Zugangsbeschränkungen oder Testpflichten laut früheren Berechnungen der Oxford University Stringency Index.
Die Einreisebedingungen hängen meist von Impfstatus, Herkunftsland und Reisezweck ab. Staaten können kurzfristig PCR-Tests, Impfzertifikate oder digitale Einreiseformulare verlangen. Innerhalb Europas sind diese Maßnahmen weitgehend entfallen; Fernreisen unterliegen jedoch oft Sonderregeln.
Auch bei der Ausreise verlangen einzelne Länder Gesundheitsnachweise oder bitten um Registrierung vor Abflug. Airlines informieren auf ihren Websites über tagesaktuelle Bestimmungen.
- Europa: Meist keine Einreisebeschränkungen mehr
- Asien: Teilweise Testpflicht bei Einreise
- Afrika & Südamerika: Unterschiedliche Regelungen, abhängig vom Land
Behördliche Empfehlungen für Reisende
Die deutschen Behörden, insbesondere das Auswärtige Amt, raten Reisenden, stets aktuelle Informationen abzurufen. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) empfiehlt, Reiseländer vor Abflug auf Sicherheits- und Gesundheitslage zu prüfen.
Sie betonen, dass flexible Reiseplanung wichtig bleibt. Flug- und Hotelbuchungen sollten stornierbar sein, falls sich Vorschriften kurzfristig ändern. Die Nutzung offizieller Corona-Apps und ausreichender Auslandskrankenversicherung wird weiterhin angeraten.
Behörden weisen zudem auf die Verantwortung jedes Reisenden hin, Hygieneregeln einzuhalten und lokale Vorschriften zu respektieren. Besonders bei Reisen außerhalb Europas wird empfohlen, Botschaftskontakte zu notieren und im Notfall den Krisenvorsorgeregister-Eintrag zu nutzen.
Gesundheitsmaßnahmen in betroffenen Ländern
Viele Länder setzen weiterhin auf eine Kombination aus Infektionsschutz, Impfprogrammen und Einreiseregeln, um die Viruszirkulation zu begrenzen. Die Maßnahmen hängen stark von regionalen Infektionswerten, Gesundheitssystemen und Impfverfügbarkeit ab.
Maßnahmen zum Infektionsschutz
Einige Staaten wie Japan, Südkorea und Deutschland halten an klaren Hygienestandards fest. Maskenpflicht, Lüftungskonzepte und zeitlich begrenzte Versammlungsbeschränkungen gehören weiterhin zu den grundlegenden Instrumenten zur Eindämmung von COVID-19. Öffentliche Verkehrsmittel und Gesundheitseinrichtungen setzen Masken teilweise noch voraus, vor allem in Phasen erhöhter Fallzahlen.
Auch Kontaktverfolgung über Apps bleibt in Ländern mit hoher digitaler Infrastruktur aktiv. In anderen Regionen, etwa Teilen Afrikas oder Südamerikas, ersetzen Informationskampagnen und kommunale Präventionsprogramme diese digitalen Werkzeuge.
Regierungen konzentrieren sich zunehmend auf präventive Maßnahmen statt auf Restriktionen. Impfzentren, Apothekenimpfungen und verbesserte Teststrukturen dienen dazu, lokale Ausbrüche schnell zu erkennen und gezielt einzudämmen.
Impfraten und Zugang zu Impfstoffen
Die Impfraten sind international sehr unterschiedlich. In Europa und Nordamerika liegt die vollständige Impfquote meist über 70 %, während in einigen afrikanischen Ländern weniger als 20 % der Bevölkerung Zugang zu Impfstoffen haben. Hohe Durchimpfungsraten tragen dazu bei, schwere Krankheitsverläufe und Krankenhausüberlastungen zu verhindern.
Einige Länder, etwa Kanada und Portugal, starteten frühzeitig Auffrischungsprogramme, um den Schutzlevel zu erhalten. Andere Staaten, besonders in Südostasien, setzen auf lokale Impfstoffproduktion, um Engpässe zu vermeiden.
Programme der WHO und COVAX unterstützen weiterhin den gerechteren Zugang zu Vakzinen. Logistik, Kühlung und Finanzierung bleiben aber zentrale Herausforderungen.
| Region | Durchschnittliche Impfquote (2025) | Zugangsbewertung* |
|---|---|---|
| Europa | 72 – 80 % | Hoch |
| Nordamerika | 70 – 85 % | Hoch |
| Afrika | 15 – 30 % | Niedrig |
| Asien | 50 – 75 % | Mittel |
*Schätzung basierend auf WHO- und nationalen Berichten.
Quarantäne- und Testvorschriften
Viele Länder haben Quarantänezeiten verkürzt oder abgeschafft. Bei Symptomen oder positivem Test verlangen einige Behörden jedoch weiterhin eine isolierte Unterbringung von 5 bis 7 Tagen. Reisende müssen häufig negative PCR- oder Antigen-Tests vorweisen, besonders in Staaten mit restriktiveren Einreisebestimmungen wie China oder Australien.
Einige Regierungen, darunter die USA und Großbritannien, setzen verstärkt auf Selbsttests und Eigenverantwortung. Digitale Meldesysteme erleichtern die Nachverfolgung und statistische Erfassung.
Besonders Reiseverkehr bleibt ein sensibler Bereich. Länder mit touristischem Schwerpunkt – etwa Thailand oder Spanien – haben testbasierte Freigabemodelle entwickelt, die Quarantänen ersetzen und gleichzeitig infektiologische Risiken minimieren.
Entwicklung der Lage in beliebten Reiseländern
Die Pandemie hat sich regional unterschiedlich entwickelt. Manche touristischen Zentren verzeichnen wieder steigende Fallzahlen, während andere durch hohe Impfquoten und geografische Lage relativ stabil bleiben. Neue Virusvarianten beeinflussen besonders Länder mit hohem Reiseaufkommen.
Corona-Situation in Europa
Europa erlebt im Herbst 2025 teils einen erneuten Anstieg von Infektionszahlen. Deutschland, Frankreich und Spanien melden vor allem in Großstädten und touristischen Regionen wieder mehr Infektionen. Krankenhäuser bleiben überwiegend aufnahmefähig, doch lokale Gesundheitsbehörden warnen vor möglicher Belastung in der Wintersaison.
In Italien und Griechenland zeigen Daten stabile Trends dank konsequenter Impf- und Boosterprogramme. Reisebeschränkungen bestehen kaum noch, doch einige Länder empfehlen Tests bei Einreise aus Risikoregionen.
| Land | Trend | Hinweise |
|---|---|---|
| Deutschland | Steigend | Empfohlene Hygienemaßnahmen |
| Spanien | Schwankend | Lokale Testpflicht möglich |
| Italien | Stabil | Keine landesweiten Auflagen |
Insgesamt bleibt der Kontinent reisefreundlich, doch Reisende sollten aktuelle Lageberichte prüfen, da sich Maßnahmen regional ändern können.
Beliebte Reiseziele in Asien
Mehrere asiatische Länder beobachten ebenfalls ein wechselhaftes Bild. Japan kontrolliert die Lage durch gezielte Teststrategien und strikte Gesundheitskontrollen an Flughäfen. Thailand meldet vereinzelte regionale Ausbrüche, allerdings ohne landesweite Einschränkungen für Touristen.
Indonesien, insbesondere auf Bali, verzeichnet leicht steigende Zahlen seit der Öffnung weiterer internationaler Flugverbindungen. Die Regierung reagiert mit verstärkter Überwachung des Reiseverkehrs. In Südkorea bleibt die Hospitalisierungsrate niedrig trotz moderat steigender Infektionskurven.
Empfehlung für Reisende:
- Vor Abreise Einreisebestimmungen prüfen.
- Digitale Impfzertifikate mitführen.
- Auf lokale Informationsquellen achten.
Diese Länder halten touristische Aktivitäten im Wesentlichen aufrecht, setzen jedoch auf Eigenverantwortung der Besucher.
Aktuelle Lage in Amerika
In Nordamerika bleibt die Situation unterschiedlich: Die USA verzeichnen weiterhin die höchsten absoluten Fallzahlen, zeigen aber stabile Krankenhaussysteme. Kanada hält niedrige Raten dank hoher Impfquoten.
In Lateinamerika entwickelt sich die Lage teils dynamischer. Brasilien meldet wieder erhöhte Infektionsraten in Großstädten wie São Paulo, während Mexiko moderate Zahlen aufweist. Mehrere Karibikstaaten beobachten saisonale Schwankungen, vor allem während der Hochsaison im Winter.
Einige Länder nutzen wieder verstärkt digitale Gesundheitsnachweise bei Einreise. Fluggesellschaften passen Hygienekonzepte an, was den Reiseverkehr weitgehend störungsfrei hält. Dennoch raten Behörden zur Beachtung lokaler Vorgaben, um unnötige Quarantänen zu vermeiden.
Trends für zukünftige Reisemöglichkeiten
Die internationale Reiselandschaft verändert sich mit den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre deutlich. Daten internationaler Tourismusorganisationen zeigen, dass sich ein Gleichgewicht zwischen Sicherheitsanforderungen und wachsender Reiselust abzeichnet.
Prognosen zur Pandemie-Entwicklung
Wissenschaftliche Institute beobachten weiterhin regionale Unterschiede bei Infektionszahlen und Immunitätsraten. Während Europa und Nordamerika seit 2024 stabile Werte verzeichnen, schwanken in Teilen Asiens und Afrikas die Fallzahlen saisonal stärker. Die Weltgesundheitsorganisation betont, dass neue Virusvarianten zwar auftreten können, aber zunehmend weniger globale Auswirkungen zeigen, da viele Länder über gute Impfquoten verfügen.
Modelle deuten darauf hin, dass künftige Krankheitswellen eher lokal begrenzt bleiben. Frühwarnsysteme und digitale Gesundheitszertifikate verbessern das Monitoring und ermöglichen schnellere Gegenmaßnahmen. Länder mit robustem Gesundheitssystem – etwa Deutschland, Japan und Kanada – gelten als widerstandsfähiger gegen neue Ausbrüche.
Auch Reisende profitieren von klareren Informationskanälen. Plattformen wie Corona-in-Zahlen.de oder WHO-Dashboards liefern tagesaktuelle Einschätzungen, die Reiseentscheidungen erleichtern. So entwickelt sich ein globales System, das Risiken transparenter macht und planbare Reisebedingungen schafft.
Lockerungen und erwartete Änderungen
Viele Regierungen passen Einreise- und Testbestimmungen schrittweise an. Frankreich, Spanien und Thailand haben bereits vollständige Aufhebungen der Testpflicht umgesetzt, während Australien und Südafrika eine flexible Einreisepolitik beibehalten. Diese Entwicklung signalisiert eine Rückkehr zu freiheitsnäherem Reisen, allerdings mit regional unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
2025 fördern zahlreiche Staaten den Wiederaufbau des Tourismus durch vereinfachte Visa-Prozesse und digitale Einreiseplattformen. Airlines erwarten steigende Buchungsraten, insbesondere für Destinationen mit stabilen Gesundheitsdaten.
Eine Übersicht derzeitiger Reiseerleichterungen:
| Region | Maßnahme | Zeitraum |
|---|---|---|
| Europa | Keine Impf- oder Testnachweise | Seit Mitte 2024 |
| Asien | Schnelltests bei Ankunft in Einzelfällen | Laufend angepasst |
| Amerika | Elektronische Gesundheitsbestätigung statt Testpflicht | Seit Anfang 2025 |
Diese Maßnahmen schaffen mehr Planungssicherheit und beeinflussen, wohin und wie Menschen künftig reisen.
Tipps für sicheres Reisen während Corona
Wer während der Corona-Pandemie ins Ausland reist, sollte aktuelle Infektionszahlen, Einreisebestimmungen und Gesundheitsmaßnahmen kennen. Gute Planung, umsichtiges Verhalten und verlässliche Informationsquellen verringern Risiken und tragen zu einem sicheren Reiseverlauf bei.
Vorbereitung auf Reisen
Sorgfältige Vorbereitung reduziert gesundheitliche und organisatorische Risiken. Reisende sollten zunächst aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes prüfen und mögliche Einreisebeschränkungen oder Testvorschriften beachten. Viele Länder verlangen inzwischen den Nachweis einer vollständigen Impfung oder eines negativen Tests.
Empfohlen wird, vor der Abreise eine Reiseversicherung abzuschließen, die Covid-19-Erkrankungen sowie Quarantänekosten abdeckt. Auch die Mitnahme eines medizinischen Basissets mit Desinfektionsmitteln, Masken und Fieberthermometer ist sinnvoll.
Ein elektronisches Impfzertifikat (z. B. EU-Digitalzertifikat) erleichtert Kontrollen an Flughäfen und Grenzübergängen. Darüber hinaus sollte man Reservierungen flexibel halten, um im Falle neuer Einschränkungen Umbuchungen ohne hohe Zusatzkosten vorzunehmen. Eine Anmeldung in der Krisenvorsorgeliste Elefand kann die Erreichbarkeit deutscher Behörden im Notfall sichern.
Empfohlene Verhaltensregeln
Während der Reise gilt es, bekannte Hygieneregeln konsequent anzuwenden. Dazu gehören regelmäßiges Händewaschen, das Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen und häufig frequentierten Bereichen sowie das Vermeiden von engem Kontakt zu anderen Personen.
In öffentlichen Verkehrsmitteln und Flughäfen sollte möglichst Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden. Bei Symptomen wie Husten, Fieber oder Geruchsverlust ist sofort ein Test durchzuführen und der Kontakt zu Mitreisenden zu vermeiden.
Viele Länder verlangen das Ausfüllen digitaler Einreiseformulare. Reisende sollten diese vorab speichern und bei Kontrollen vorzeigen können. Restaurants und Unterkünfte bevorzugen zunehmend kontaktlose Zahlungsmethoden und Online-Check-ins, um das Infektionsrisiko zu verringern.
Nützliche Informationsquellen
Verlässliche Informationen entscheiden über eine sichere Reiseplanung. Das Auswärtige Amt veröffentlicht aktuelle Reisewarnungen, Einreisevorgaben und Gesundheitsratschläge für jedes Land. Ergänzend bietet das Robert Koch-Institut (RKI) tägliche Updates zu Risikogebieten und Virusvarianten.
Das Tropeninstitut informiert zu Hygienestandards, medizinischer Vorsorge und Impfungen. Viele Reisende nutzen auch die WHO-Webseite, um internationale Entwicklungen nachzuvollziehen.
Mobile Anwendungen wie Sicher Reisen (Auswärtiges Amt) oder Corona-Warn-App helfen, lokale Risiken frühzeitig zu erkennen. Sie liefern praktische Hinweise und erleichtern das Einhalten von Schutzmaßnahmen unterwegs.
